Ein Wohngebäude ist meist ein wesentlicher Teil des privaten Vermögens. Entsprechend wichtig ist es, dass der Versicherungsschutz tatsächlich zum Gebäude und zur heutigen Situation passt.
Küppers Assekuranz Versicherungsmakler e.K. prüft und vermittelt Wohngebäudeversicherungen für Eigentümer insbesondere im Raum Düsseldorf, Krefeld und Neuss. Dabei betrachten wir zuerst den benötigten beziehungsweise bestehenden Versicherungsschutz – und erst danach den Preis.
Eine Wohngebäudeversicherung schützt das versicherte Gebäude und die im Vertrag bezeichneten Gebäudebestandteile gegen die vereinbarten Gefahren.
Dazu können insbesondere Brand, Blitzschlag und Explosion, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel gehören. Weitere Naturgefahren wie beispielsweise Überschwemmung oder Rückstau können über einen zusätzlichen Elementarschutz versichert werden.
Welche Nebengebäude, Grundstücksbestandteile oder weiteres Zubehör mitversichert sind und welche Entschädigungsgrenzen gelten, hängt vom jeweiligen Vertrag ab.
Wohngebäudeversicherungen laufen häufig über viele Jahre. In dieser Zeit können sich das Gebäude, seine Nutzung und auch die Versicherungsbedingungen verändern.
Bei einem bestehenden Vertrag schauen wir deshalb zunächst darauf, ob die bekannten Angaben und die vereinbarte Wertermittlung noch zur heutigen Situation passen und welcher Versicherungsschutz tatsächlich vereinbart ist.
Passen die Angaben in der Police noch zum heutigen Gebäude oder gibt es Abweichungen, die zunächst geklärt werden sollten?
Welche Gefahren sind tatsächlich eingeschlossen? Besteht beispielsweise Versicherungsschutz für Leitungswasser und weitere Naturgefahren?
Auch innerhalb derselben versicherten Gefahren können sich Bedingungswerke unterscheiden. Deshalb betrachten wir nicht nur, ob eine Leistung versichert ist, sondern auch, wie sie ausgestaltet ist.
Gab es in den vergangenen Jahren An- oder Umbauten oder andere wesentliche Veränderungen – beispielsweise eine Photovoltaik- oder Solaranlage, eine Wärmepumpe oder einen Pool?
Solche Veränderungen sind ein guter Anlass, die vorhandenen Vertragsangaben und den Versicherungsschutz erneut zu prüfen.
Zwei Wohngebäudeversicherungen können auf den ersten Blick dieselben Gefahren versichern und sich dennoch in wichtigen Vertragsdetails unterscheiden.
Beispiele hierfür können der Versicherungsschutz für bestimmte Ableitungsrohre oder die Höhe versicherter Aufräumungs- und Abbruchkosten sowie Bewegungs- und Schutzkosten sein.
Auch Entschädigungsgrenzen einzelner Leistungen können unterschiedlich ausgestaltet sein.
Deshalb vergleichen wir nicht nur Beiträge, sondern auch die zugrunde liegenden Bedingungen und Leistungsgrenzen.
Elementarschutz umfasst verschiedene weitere Naturgefahren. Dazu können unter anderem Überschwemmung und Rückstau, Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch, Schneedruck oder Lawinen gehören.
Gerade Starkregen zeigt, warum die Entfernung zu einem Fluss allein keine ausreichende Einschätzung des Risikos ermöglicht. Auch außerhalb klassischer Hochwasserlagen können Überschwemmungsschäden entstehen.
Ob und zu welchen Bedingungen Elementarschutz für ein konkretes Gebäude sinnvoll und möglich ist, sollte deshalb individuell geprüft werden.
Steigende Beiträge beschäftigen derzeit viele Hauseigentümer. Ein wichtiger Hintergrund sind unter anderem die gestiegenen Kosten für Bau, Reparatur und Wiederherstellung.
Eine Beitragserhöhung kann deshalb ein sinnvoller Anlass sein, den bestehenden Vertrag mit aktuellen Möglichkeiten zu vergleichen.
Ein günstigeres Angebot ist aber nicht automatisch die bessere Lösung.
Entscheidend ist, welche Ersparnis bei einem vergleichbaren Versicherungsschutz tatsächlich erreichbar ist und ob der bestehende Vertrag oder eine Alternative insgesamt besser zur Situation passt.
Ein guter Versicherungsvergleich kann auch mit der Empfehlung enden, nichts zu ändern.
Mehr zu den Hintergründen steigender Beiträge und zur Frage, wann ein Wechsel sinnvoll sein kann, finden Sie in unserem Ratgeber:
Wohngebäudeversicherung wird teurer – wechseln oder Vertrag behalten?
Das Ergebnis unserer Prüfung steht nicht vorher fest.
Behalten:
Der bestehende Vertrag bietet weiterhin einen überzeugenden Versicherungsschutz und ein Wechsel bringt keinen ausreichend relevanten Vorteil.
Optimieren:
Der bestehende Versicherungsschutz weist Anpassungsbedarf auf und es wird geprüft, ob eine sinnvolle Ergänzung oder Änderung möglich ist.
Wechseln:
Eine Alternative bietet bei vergleichbarem Versicherungsschutz einen deutlichen Preisvorteil oder bei ähnlichem Beitrag einen erkennbar besseren Versicherungsschutz.
Vor einem möglichen Wechsel berücksichtigen wir auch die bisherige Schadenhistorie. Einen bestehenden Vertrag sollte man nicht vorschnell kündigen, bevor geklärt ist, ob und zu welchen Bedingungen eine passende Alternative tatsächlich verfügbar ist.
Unser Ziel ist nicht, Ihnen um jeden Preis einen neuen Vertrag zu vermitteln.
Sie sollen nachvollziehen können, warum wir einen bestehenden Vertrag für sinnvoll halten, eine Anpassung empfehlen oder zu einem Wechsel raten.
Dafür betrachten wir zunächst Risiko, Vertragsgrundlagen und Leistungsumfang. Erst anschließend vergleichen wir mögliche Alternativen und deren Beiträge.
Sicherheit braucht Klarheit. Erst Leistung. Dann Preis.
Wenn Ihnen diese Art der Beratung zusagt, können wir uns auf Wunsch auch Ihre weitere Absicherung ansehen.
Sie möchten wissen, ob Ihre bestehende Wohngebäudeversicherung noch zu Ihrem Gebäude und Ihrer Situation passt oder möchten eine neue Immobilie sinnvoll absichern?
Im Kennenlern-Telefonat klären wir zunächst Ihr Anliegen und besprechen, wie eine weitere Prüfung oder Beratung sinnvoll erfolgen kann.